Es war ein spannender und knapper Wettbewerb. Besonders gefreut hat uns, wie viele Beiträge mit viel Engagement für Artenvielfalt, natürliche Lebensräume und einen bewussten Umgang mit Ressourcen gestaltet wurden.

Neben den drei bestplatzierten Naturgärten hat sich die Jury deshalb auch für einen Sonderpreis entschieden: Das neu und kreativ angelegte Außengelände des EvB-Gymnasiums überzeugte durch seine besondere Gestaltung und die Verbindung von Natur, Umweltbildung und eigenem Engagement.

Nun steht das Ergebnis fest – hier sehen Sie die Preisverleihung und die drei bestplatzierten Naturgärten.

Wir gratulieren!

Herzlichen Glückwunsch

1. Platz

Eva Lüttgenau

Ein Garten voller Lebensräume

Hier steckt ganz viel Liebe zum Detail – und vor allem ganz viel Platz für tierisches Leben. Fledermaus- und Vogelquartiere, Insektenhotels, ein Teich, Steinhaufen und zahlreiche weitere Verstecke schaffen eine beeindruckende Vielfalt an Lebensräumen. Dazu kommen Regenwasserauffangbecken, Fassadenbegrünung und eine abwechslungsreiche Mischung aus gemähten und ungemähten Bereichen. Ein Garten, in dem sich viele Arten zuhause fühlen können – von Molchen und Libellen bis hin zu Schmetterlingen und Kröten.

Herzlichen Glückwunsch

2. Platz

Sigrid Berger

Wo jedes Eckchen grünt

Üppig und voller Leben: In diesem Garten ist wirklich jedes Eckchen genutzt. Unterschiedliche Beete, Obstbäume, ein Gewächshaus, Kompost und mehrere Möglichkeiten zur Regenwassernutzung verbinden Gartenfreude mit naturnaher Gestaltung. Vogeltränke, Insektenhäuschen und verschiedene Strukturen bieten zusätzlich Lebensraum für Tiere.

Herzlichen Glückwunsch

3. Platz

Jan-Eric Fischer

Vielfalt mit Raum für Entdeckungen

Dieser Garten zeigt, wie sich Natur und Familiengarten wunderbar verbinden lassen. Obstbäume, Fassadenbegrünung, Hochbeet und ein kleines Tümpelchen treffen auf unterschiedliche Pflanzen und viele Verstecke – besonders entlang des Gartenrands. Höher stehen gelassene Wiesenbereiche und geschichtete Steine schaffen zusätzliche Lebensräume. Und wer genau hinschaut, entdeckt die Vielfalt: Wildbienen in der Trockenmauer, Frösche im Teich und Vögel in den Hecken.

Danke an das tolle Wettbewerbs-Team

Ein toller Wettbewerb ist nur so gut, wie das Team, das ihn veranstaltet. Wir danken deshalb ganz herzlich unserer Jury Sylvia Berghoff, Kathrin Hartwig, Andreas Herrmann, René Pütz, Sven Sixt, Katja Wopfner sowie der Wettbewerbsorganisation Franziska Mauch und Kamila Lebert.

Was ist ein
Naturgarten?

Ein Naturgarten unterscheidet sich von einem Garten im klassischen Sinne durch diese zentralen Prinzipien.

1. Einheimische Wildpflanzen

Durch die bevorzugte Verwendung von einheimischen Wildpflanzen bieten wir einer Vielzahl einheimischer Tierarten Nahrung und Lebensraum.

2. Dynamik und Veränderung

Im Naturgarten denken wir nicht in starren Beeten sondern in dynamischen Lebensräumen. Lebendige Vielfalt und Veränderung sind erwünscht.

3. Funktionsflächen als Lebensräume

Funktionsflächen wie Wege, Mauern, Wände, Bänke oder Trockenmauern bauen wir immer so, dass sie nicht nur uns Menschen, sondern auch möglichst vielen Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten.

4. Strukturvielfalt

Ein Naturgarten bietet durch Strukturvielfalt unterschiedlichen Arten verschiedenste Teillebensräume. So können Totholzhaufen, Sandlinsen oder Lesesteinhaufen wertvoller Bestand eines Naturgartens sein.

Mehr Infos zu Naturgärten

In dieser Broschüre finden Sie praktische Tipps für die Anlage eines Naturgartens.
Mit diesem Flyer können Sie auch andere für die Teilnahme am Wettbewerb begeistern.
Hier haben wir weitere Informationen rund um das Thema naturnahes Gärtnern für Sie zusammengestellt.

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Mit Unterstützung der Stiftung Naturschutzfonds gefördert aus zweckgebundenen Erträgen der Glücksspirale.