Unsere ausgezeichneten Vorgärten zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie aus wenigen Quadratmetern wertvoller Lebensraum entstehen kann. Dabei muss ein Naturvorgarten weder verwildert noch pflegeintensiv wirken. Mit heimischen Pflanzen, verschiedenen Strukturen und etwas Mut zu mehr Natur lässt sich ein Vorgarten schön gestalten und gleichzeitig viel für die Artenvielfalt tun.
Hier sehen Sie die Preisverleihung und die drei bestplatzierten Vorgärten.

Wir gratulieren!
Herzlichen Glückwunsch
1. Platz
Silvia Eisleben
Naturnah mit Struktur
Platz eins mag überraschen: Auf den ersten Blick wirkt er klar gestaltet und gepflegt – und doch steckt darin erstaunlich viel Natur. Heimische und insektenfreundliche Pflanzen, unterschiedliche Strukturen sowie kreativ gestaltete Bereiche schaffen wertvolle Lebensräume. Dabei wurden teilweise sogar Materialien wiederverwendet und neu in Szene gesetzt. Ein gelungenes Beispiel dafür, dass ein Naturgarten nicht verwildert aussehen muss, um der Natur viel Raum zu geben.
Herzlichen Glückwunsch
2. Platz
Andrea und Daniel Goldstraß
Heimische Vielfalt vor der Haustür
Heimische Bäume, abwechslungsreiche Staudenbeete und ein großer Anteil naturnaher Flächen machen diesen Vorgarten zu einem vielfältigen Lebensraum. Die Gestaltung bleibt dabei angenehm zurückhaltend und gibt den Pflanzen Raum, ihre Wirkung zu entfalten. So wird aus der Fläche vor dem Haus ein Stück Natur, das nicht nur schön aussieht, sondern auch für die heimische Tierwelt etwas bereithält.
Herzlichen Glückwunsch
3. Platz
Jan-Eric Fischer
Strukturreich und heimisch
Dieser Vorgarten lebt von seiner besonderen Mischung: Verschiedene heimische Pflanzen treffen auf abwechslungsreiche Gestaltungselemente. Zwischen all den unterschiedlichen Formen und Pflanzen entsteht dabei eine ganz eigene, heimelige Atmosphäre. Ein Vorgarten mit Charakter, der zeigt, dass naturnahe Gestaltung auch sehr persönlich sein kann.
Danke an das tolle Wettbewerbs-Team
Ein toller Wettbewerb ist nur so gut, wie das Team, das ihn veranstaltet. Wir danken deshalb ganz herzlich unserer Jury Sylvia Berghoff, Kathrin Hartwig, Andreas Herrmann, René Pütz, Sven Sixt, Katja Wopfner sowie der Wettbewerbsorganisation Kamila Lebert und Franziska Mauch.
Was ist ein
Naturgarten?
Ein Naturgarten unterscheidet sich von einem Garten im klassischen Sinne durch diese zentralen Prinzipien.
1. Einheimische Wildpflanzen
Durch die bevorzugte Verwendung von einheimischen Wildpflanzen bieten wir einer Vielzahl einheimischer Tierarten Nahrung und Lebensraum.
2. Dynamik und Veränderung
Im Naturgarten denken wir nicht in starren Beeten sondern in dynamischen Lebensräumen. Lebendige Vielfalt und Veränderung sind erwünscht.
3. Funktionsflächen als Lebensräume
Funktionsflächen wie Wege, Mauern, Wände, Bänke oder Trockenmauern bauen wir immer so, dass sie nicht nur uns Menschen, sondern auch möglichst vielen Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten.
4. Strukturvielfalt
Ein Naturgarten bietet durch Strukturvielfalt unterschiedlichen Arten verschiedenste Teillebensräume. So können Totholzhaufen, Sandlinsen oder Lesesteinhaufen wertvoller Bestand eines Naturgartens sein.
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