Es war ein spannender Wettbewerb mit vielen schönen Naturgärten.
Die Jury hat jeden einzelnen Garten nach den 15 Kriterien bewertet. Nun steht das Ergebnis fest. Hier werden die drei bestplazierten Gärten genannt und in Bildern gezeigt.
Einen Sonderpreis erhält die Jugendhilfeeinrichtung Maria Hof. Sie passt als Schule und Heim nicht ins Bewertungsraster, hat aber auf besondere Weise Ideen der naturnahen Gestaltung umgesetzt.

Wir gratulieren!
Herzlichen Glückwunsch
1. Platz
Tanja Rosenthal (83,75 Punkte)
Von einer Gaststätte zum Naturparadies
Familie Rosenthal hat eine alte Hofstelle (später Gasthaus) übernommen und sie sukzessive zu einem großen Naturgarten umgesteltet, der fließend in die Landschaft (Streuobstwiese) übergeht. Über Streifensaaten wurden artenreiche Wiesen geschaffen und es wurde eine Vielzahl von Kleinbiotoepn angelegt. Und der Prozess geht weiter....
Herzlichen Glückwunsch
2. Platz
Angelika Diekmann (61,50 Punkte)
Noch junger, kleiner, aber schon vielgestaltiger Naturgarten im Wohngebiet.
Angesichts des geringen Alters der Anlage (2024) schon sehr vielfältiger Staudengarten mit vielen Kleinbiotopen: Trockenmauer, Bäume. Die davor liegende öffentliche Grünfläche wird mit gestaltet und gepflegt.
Herzlichen Glückwunsch
3. Platz
Simone Trautmann (59,50 Punkte)
Gut strukturierter klassischer Siedlungsgarten
Aus der begrenzten Fläche wurde alles herausgeholt: Staudenbeete, ein Stück Rasen, ein Gartenteich, Bäume und Sträucher. Gut gestaltet und abwechslungsreich.
Danke an das tolle Wettbewerbs-Team
Ein toller Wettbewerb ist nur so gut, wie das Team, das ihn veranstaltet. Wir danken deshalb ganz herzlich unserer Jury Johannes Geißler, Denise Homburger, Hannah Miriam Jaag, Kathrin Schwab sowie der Wettbewerbsorganisation Gerhard Bronner.
Bei unserem Wettbewerb war was los!
22. Juli 2026
Preisverleihung ist erfolgt
Die Preise des Naturgartenwettbewerbs „Hier brummt’s“ der Umweltgruppe Südbaar sind vergeben. Die Jury hat unter den sechs gemeldeten Gärten die herausragendsten ausgewählt. Am heutigen Dienstag hat Bürgermeister Patrick Haas die Urkunden und Preise überreicht.
Platz 1: Tanja Rosenthal
Eine frühere Hofstelle in Fürstenberg wurde und wird weiter in einen vielfältigen Garten mit verschiedenen Kleinbiotopen umgewandelt. Dabei wurde sensibel mit dem berist vorhandenen umgegangen
Platz 2: Angelika Diekmann
Erst 2024 angelegt, hat sich der Garten in Mundelfingen trotz sehr begrenzter Fläche schon zu einem Kleinod entwickelt. Und aus der städtischen Baumscheibe davor wurde ebenfalls ein Stück vielfältige Wiese gemacht.
Platz 3: Simone Trautmann
Auch hier wurde aus einer begrenzten Fläche viel herausgeholt und ein vielfältiger Siedlungsgarten entwickelt
Einen Sonderpreis erhielt die Jugendhilfeeinrichtung Mariahof. Besonders hervorzuheben ist hier die Einbeziehung der Gartenelemente in die pädagogische Arbeit des Heimes.
„Ich bedanke mich herzlich bei allen, die an unserem Wettbewerb teilgenommen haben“, sagte Bürgermeister Patrick Haas. „Unsere Jury hat wunderbare Gärten gesehen und sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Jeder einzelne Naturgarten ist ein Gewinn für die Artenvielfalt und für uns Menschen. Die vielfältigen Gärten machen Hüfingen attraktiv und lebenswert. Dafür sage ich allen Gewinnerinnen und Gewinnern, allen Teilnehmenden und auch allen anderen Menschen mit Naturgarten ganz herzlich Danke!“
07. Juni 2026
Endspurt beim Hüfinger Naturgartenwettbewerb
Fünf Teilnehmer haben sich bisher für den Hüfinger Naturgartenwettbewerb der Umweltgruppe Südbaar regsitriert. Das dürfen gerne noch ein paar mehr werden. Interessierte müssen sich allerdings sputen: am 10.6. endet die Anmeldefrist. Also: gleich auf die homepage www.hier-brummts.de/huefingen gehen und sich registrieren. Am 29.6. wird sich die Jury die angemeldeten Gärten ansehen und sie bewerten. Und am 21.7. findet im Rathaus die Preisverleihung statt.
27. Mai 2026
Vortrag Heinz Weber: Insektenbeobachtungen vor der Haustür
Die Umweltgruppe Südbaar und die „Freunde der Natur“ Hüfingen laden am 9.Juni um 19.00 Uhr zu einem Vortrag in den Grünen Baum in Allmendshofen ein. Der begnadete Naturfotograf Heinz Weber aus Niedereschach zeigt, welche Insektenvielfalt er in seinem Garten beobachten konnte. Dabei werden auch Anekdoten erzählt und die Frage beantwortet „Wer klaut da Fliegen aus dem Spinnennetz?“
Auch wenn die Insekten in der Natur extrem abgenommen haben, ist doch bemerkenswert, was sich in einem naturnah gestalteten Garten in Niedereschach noch beobachten lässt. Heinz Weber hat die bunte und vielseitige Welt der 6-beinigen Nachbarn über mehrere Jahre beobachtet und fotografiert. Herausgekommen sind spannende Fotos und Geschichten aus einer leicht zu übersehenden Welt.
Der Vortrag ist besonders gedacht für Teilnehmer am Hüfinger Naturgartenwettbewerb, zu dem man sich noch bis zum 10.6. anmelden kann unter www.hier-brummts.de/huefingen.
22. Mai 2026
Großer Andrang bei der Gartenbesichtigung in Hüfingen
Einen Riesenandrang gab es bei der Naturgartenbesichtigung, die die Umweltgruppe Südbaar und die Siedlergemeinschaft Hüfingen kürzlich anbot. Fast 40 Intzeressierte lauschten dem Gartenfachberater des Verbands Wohneigentum B/W, Sven Görlitz. Im wunderschönen Naturgarten der Familie Trautmann in Hüfingen erläuterte er diverse Möglichkeiten der Anlage und Pflege eines Hausgartens im Einklang mit der Natur. Irene Schenzinger und Reinhard Isak, als Verantwortliche für die Organisation des Treffens, konnten rund 40 Interessierte zu diesem lehrreichen Vortrag begrüßen.
Sven Görlitz hatte viele Ratschläge für die Teilnehmer parat und beantwortete ausführlich diverse Fragen im Zusammenhang mit dem naturnahem Gärtnern. Er plädierte für Gelassenheit beim Auftreten neuer Tier- und Pflanzenarten. Das sei in Zeiten des Klimawandels unvermeidlich und nicht immer schlecht. Bei der asiatischen Hornisse und der gefleckten Weinbergschnecke dagegen könne es Probleme geben. Görlitz gab Tipps, wie man sie fernhalten oder wieder loswerden könne.
Trotz eines starken Regengusses ließen sich die Teilnehmenden nicht vertreiben und diskutierten in der trockenen Garage des Anwesens weiter. Schließlich kam zum Ende des Austauschs doch noch die Sonne heraus und man konnte die bereits vorhandenen Ergebnisse der vorangegangenen Erklärungen gleich an Ort und Stelle bewundern. Ein sehr interessanter Vortragsabend hinterließ viele zufriedene Gesichter, bevor man, ausgestattet mit vielen neuen Erkenntnissen, den Heimweg antrat.
08. Mai 2026
Besichtigung eines Naturgartens
Die Siedlergemeinschaft Hüfingen und die Umweltgruppe Südbaar laden am 18.Mai zur Besichtigung eines Naturgartens ein. Um 18 Uhr können interessierte Bürger in der Karl-Bromberger-Straße 18 am „lebenden Objekt“ erfahren, wie sie ihren Garten naturnäher gestalten können. Gartenberater Sven Görlitz vom Verband Wohneigentum wird Ideen präsentieren, wie man noch mehr Vielfalt in seinen Garten bringt und was man tun kann, damit sich dort Bienen, Igel, Vögel und Blühpflanzen wohlfühlen.
Besonders interessant dürfte die Begehung für Gartenbesitzer sein, die sich am laufenden Naturgartenwettbwerb in Hüfingen beteiligen möchten. Die ersten Bewerbungen sind schon eingegangen. Noch bis zum 10.Juni kann man sich anmelden unter www.hier-brummts.de/huefingen
Um Anmeldung für die Führung wird gebeten bei Irene Schenzinger, Tel 0771/13168.
03. Mai 2026
Der Termin für die Bewertung der Gärten steht
Am 29.6. ab 14.00 Uhr wird die vierköpfige Jury die teilnehmenden Gärten begutachten und bewerten. Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit, Wunsch-Uhrzeiten im Halbstundentakt zu melden. Die tatsächliche Uhrzeit und Reihenfolge wird nach Bewerbungsschuss festgelegt.
01. Mai 2026
Sendung mit Maria Furtwängler über naturnahe Gärten in der ARD-Mediathek verfügbar
Kürzlich kamn in der ARD eine Fernsehsendug mit Maria Furtwängler über nahturnahe Gärten. Die prominente Schauspielerin ist eine überzeugte Anhängerin der Naturgarten. Sie besuchte gute Beispiele in ganz Deutschland.
Die Sendung kann in der Mediathek angeschaut werden:
https://kurzlinks.de/sbya
21. April 2026
Umweltgruppe Südbaar ruft zu mähfreiem Mai auf
Weg vom englischen Rasen hin zu mehr Blühwiesen: Das ist das Ziel der Aktion „Mähfreier Mai“, die ursprünglich aus dem Gartenland England stammt. Hintergrund der Aktion ist, dass auf selten gemähten Grünflächen schnell Gamander-Ehrenpreis, Zaunwicke, Glockenblumen und andere Wiesenblumen einwandern. Davon profitieren Wildbienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge, die an den Blüten Nektar tanken.
Es gibt viele gute Gründe, einfach im Wonnemonat Mai mal nichts zu tun und den Blumen beim Wachsen zuzuschauen, denn die Biodiversität ist bedroht. Flächen, auf denen sich die Natur austoben darf, sind dringend gesucht. Die Aktion appelliert an Geduld und Gelassenheit im Garten, was von der Natur mit Vielfalt belohnt wird. Im besten Fall ist der Mähstopp im Mai nur ein Auftakt und die Flächen werden auch anschließend nur selten gemäht oder nur dort, wo Fußwege gebraucht werden.
Um den Mähfreien Mai im Stadtbild wirksam werden zu lassen, verkauft die Umweltgruppe Südbaar solide Tafeln im Format A 4, die Gartenbesitzer an ihrem Zaun befestigen können. Eine bunte Blumenwiese verkündet: „hier wohnt ein Naturfreund“. Die Tafeln kann man für eine Schutzgebühr von 10 € erwerben und werden verkauft im Kulturamt Hüfingen, außerdem im Umweltbüro Donaueschingen bei der Donauhalle.
20. April 2026
Start des Hüfinger Naturgartenwettbewerbs
Heute ist der offizielle Starttermin des Naturgartenwettbewerbs. Ab heute bis zum 10.Juni können sich Naturgartenbesitzer auf dieser Seite für den Wettbewerb registrieren. In der zweiten Junihälfte findet dann eine Begehung der Bewertungsjury statt, im Juli ist Preisverleihung.
Was ist ein
Naturgarten?
Ein Naturgarten unterscheidet sich von einem Garten im klassischen Sinne durch diese zentralen Prinzipien.
1. Einheimische Wildpflanzen
Durch die bevorzugte Verwendung von einheimischen Wildpflanzen bieten wir einer Vielzahl einheimischer Tierarten Nahrung und Lebensraum.
2. Dynamik und Veränderung
Im Naturgarten denken wir nicht in starren Beeten sondern in dynamischen Lebensräumen. Lebendige Vielfalt und Veränderung sind erwünscht.
3. Funktionsflächen als Lebensräume
Funktionsflächen wie Wege, Mauern, Wände, Bänke oder Trockenmauern bauen wir immer so, dass sie nicht nur uns Menschen, sondern auch möglichst vielen Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten.
4. Strukturvielfalt
Ein Naturgarten bietet durch Strukturvielfalt unterschiedlichen Arten verschiedenste Teillebensräume. So können Totholzhaufen, Sandlinsen oder Lesesteinhaufen wertvoller Bestand eines Naturgartens sein.
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