Sie haben einen Garten in Emmendingen in dem es summt und brummt? Bei Ihnen wachsen hauptsächlich heimische Pflanzenarten? Sie verzichten auf Pestizide, chemische Dünger und Torf? Vielleicht haben Sie sogar einen Teich oder eine Trockenmauer angelegt? Dann machen Sie mit beim Naturgartenwettbewerb!
Es gibt viele tolle Preise und Sonderpreise zu gewinnen, es lohnt sich also auf jeden Fall!
Einfach bis zum 10.05.2026 anmelden und dabei sein!
Kurzübersicht
So funktioniert’s
- Naturnahes Gärtnern ist Ihre Passion
- Sie haben oder bewirtschaften einen Naturgarten
- Sie verzichten auf Pestizide, chemische Dünger und Torf
- Sie möchten Beispiel für andere geben
- Sie melden sich zur Wettbewerbsteilnahme an
- Die Jury besucht Sie in Ihrem Garten
- Die Jury bewertet Ihren Garten nach festgelegten Kriterien
- Bekanntgabe Ergebnisse / Preisverleihung
- In der Naturgarten-Broschüre bekommen Sie jede Menge Tipps zum naturnahen Gärtnern und zur Gartengestaltung (siehe Downloadbereich weiter unten auf dieser Seite)
- Aktuelle Wettbewerbsinformationen jederzeit auf dieser Website
- Jede Menge Informationen rund um das Thema Naturgärten (siehe Downloadbereich weiter unten auf dieser Seite)
Was ist ein
Naturgarten?
Ein Naturgarten unterscheidet sich von einem Garten im klassischen Sinne durch diese zentralen Prinzipien.
1. Einheimische Wildpflanzen
Durch die bevorzugte Verwendung von einheimischen Wildpflanzen bieten wir einer Vielzahl einheimischer Tierarten Nahrung und Lebensraum.
2. Dynamik und Veränderung
Im Naturgarten denken wir nicht in starren Beeten sondern in dynamischen Lebensräumen. Lebendige Vielfalt und Veränderung sind erwünscht.
3. Funktionsflächen als Lebensräume
Funktionsflächen wie Wege, Mauern, Wände, Bänke oder Trockenmauern bauen wir immer so, dass sie nicht nur uns Menschen, sondern auch möglichst vielen Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten.
4. Strukturvielfalt
Ein Naturgarten bietet durch Strukturvielfalt unterschiedlichen Arten verschiedenste Teillebensräume. So können Totholzhaufen, Sandlinsen oder Lesesteinhaufen wertvoller Bestand eines Naturgartens sein.
Mehr Infos zu Naturgärten
In dieser Broschüre finden Sie praktische Tipps für die Anlage eines Naturgartens.
Mit diesem Flyer können Sie auch andere für die Teilnahme am Wettbewerb begeistern.
Hier haben wir weitere Informationen rund um das Thema naturnahes Gärtnern für Sie zusammengestellt.
Bei unserem Wettbewerb ist was los!
21. April 2026
Vom Steinhaufen bis zum Teich – Kleinbiotobe beleben den Garten
Vielfältige Lebensräume beherbergen eine reiche Tierwelt.
So vielfältig wie die Tierwelt sind auch die Ansprüche von Vögeln, Insekten, Reptilien und Säugetieren an ihre Lebensräume. Daher bietet es sich an eine große Bandbreite an Kleinbiotopen anzulegen.
Trockenmauer, Lesesteinhaufen, Totholz
Um einen Haufen aus Natursteinen aufzuschichten, braucht es keinerlei Vorkenntnisse. Und auch kleinere Trockenmauern aus Natursteinen und ohne Mörtel lassen sich gut selbst anlegen. In den Ritzen, Spalten und Lücken herrscht ein vielfältiges Leben. Eidechsen, Spinnen und Vögel suchen den Steinhaufen regelmäßig nach Beute ab. Sie sind auch gerne in Reisighaufen aus Ästen und Zweigen unterwegs, wo sich zudem auch Igel wohlfühlen und ihren Schlafplatz für den Winter mit Laub auspolstern. Auch Totholz, sprich abgestorbenes Holz ist in mehrere Hinsichten wertvoll. Verschiedenste Tiere nutzen es als Unterschlupf, Futterquelle oder Baumaterial
Verblühte Stauden
Blühende Stauden sind eine Attraktion für Bienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen. Sind die Pflanzen verblüht, sollten sie unbedingt stehen bleiben – auch über den Winter. Denn sobald es kalt wird, suchen Gäste Nahrung im Garten: Distelfinken mit ihrer auffällig bunten Färbung fallen in Gruppen ein und picken die Samen aus den Blütenköpfen. Andere Tiere nutzen die hohlen Stängel als Quartier und Kinderstube. Ohrwürmer, Tausendfüßler, Schmetterlingsraupen und eine Vielzahl von Insektenlarven finden hier einen geschützten Überwinterungsort.
Gartenteich
Kaum ein anderes Element bringt so viel Leben in den Garten. Wasserkäfer und Libellen finden jedes neue Gewässer in kürzester Zeit und selbst Molche und andere Amphibien nutzen neue Teiche gerne zum Ablaichen. Vögel nutzen Teiche gerne zum Baden und Trinken. Auch Igel freuen sich auf ihren Streifzügen über eine Trinkstelle. Bitte achten Sie darauf, dass die Ufer flach genug sind, sodass sich beispielsweise ein Igel, noch an Land retten kann, sollte er ins Wasser stürzen. Alternativ kann man eine kleine Ausstiegshilfe in Form eines flachen Brett mit Querleisten anbringen. Entsprechende Bauanleitungen lassen sich im Internet finden.
Liebe Grüße Gloria
07. April 2026
Deutschland summt!
Dieses Jahr gibt es neben unserem Naturgartenwettbewerb „hier brummt’s“ in Emmendingen auch die Möglichkeit, an dem deutschlandweiten Pflanzenwettbewerb „Deutschland summt!“ teilzunehmen.
Der Wettbewerb spricht neben Privatgärten auch Kitas, Schulen, Unternehmen, Vereine etc. an.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.deutschland-summt.de Schauen Sie gerne mal vorbei!
Liebe Grüße Gloria
02. April 2026
Pflanzentauschbörse am 18.04.2026
Am Samstag, den 18. April 2026, findet von 10 bis 14 Uhr die Pflanzentauschbörse vor der Stadtbibliothek (Landvogtei 8) statt.
Haben Sie zu viele Blumen einer Sorte, blühende Stauden, Gemüsejungpflanzen, Setzlinge, Ableger oder junge Bäume? Bringen Sie diese mit zum Tauschen!
Die Veranstaltung bietet eine tolle Möglichkeit, um neue Pflanzen für den eigenen Garten zu ergattern und andere einzutauschen.
Auch wer nichts zu tauschen hat, ist herzlich willkommen und kann sich aus dem Angebot, gegen eine Spende an die jeweilige Organisation, bedienen.
Die Veranstalter informieren an ihren Ständen außerdem zu naturnahem und torffreien Gärtnern.
Liebe Grüße
Gloria
17. März 2026
Wasserknappheit und Regen – Tipps rund um das Thema Wasser im Garten
Anlässlich der Wasseraktionswochen, die derzeit im Landkreis Emmendingen stattfinden, möchten wir gerne weitere Tipps rund um das Thema „Wasser im Garten“ mit Ihnen teilen!
Wasser ist auch ein sehr wichtiges Thema im Garten – dabei sind sowohl Hitzeperioden, als auch starker Regen Szenarien, denen ein Garten standhalten sollte.
Hier ein paar Tipps, um den Garten widerstandsfähiger zu machen:
Tipp 1: Schwammfunktion des Bodens stärken
Auch im Garten gilt: Je weniger versiegelte Fläche, desto besser. Wege und Terrassen können mit breiten Fugen oder losem Material angelegt werden, sodass das Wasser versickern kann. Damit der Boden möglichst viel Feuchtigkeit speichern kann, hilft eine dichte Bepflanzung. Viele heimische Wildstauden, wie Natternkopf und Wiesensalbei, bilden lange Pfahlwurzeln aus. Das nützt dem Boden und ermöglicht den Pflanzen, in Hitzeperioden an Wasser in tieferen Bodenschichten zu kommen. Auch ein Komposthaufen verbessert die Saugfähigkeit des Bodens.
Tipp 2: Magerer Kräuterrasen statt englischen Grüns
Ein sogenannter Kräuterrasen ist die Lösung für alle, die nicht auf trittfesten Rasen verzichten wollen. Wildkräuter sind widerstandsfähiger als herkömmliche Rasengräser. Selbst wenn sie bei langanhaltender Hitze vertrocknen, säen sie sich selbst wieder aus. Außerdem profitieren Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten vom Wildkräuterrasen, während Einheitsgrün ihnen nichts zu bieten hat.
Tipp 3: Wasser im Garten sammeln
Wer eine Regentonne oder Zisterne im Garten aufbaut, kann Regenwasser auffangen und es in trockenen Phasen zum Gießen verwenden. Damit sich dort keine Stechmücken vermehren und keine Tiere ertrinken, sollte man das Gefäß abdecken.
Ein Gartenteich ist Mikro-Klimaanlage und Biotop zugleich: Das verdunstende Wasser kühlt die Umgebung. Außerdem kommen Igel, Vögel, Libellen und viele andere Tiere gern zum Trinken an den Teich. Wichtig ist, dass es flache Stellen am Ufer oder Ausstiegshilfen gibt. So können Tiere, die hineingefallen sind, selbst hinausklettern.
Durch Hügel und Senken lassen sich trockene und feuchte Bereiche im Garten gezielt festlegen. Am Fuß des Hügels sammelt sich die Feuchtigkeit, während oben ein trockenerer Bereich entsteht, wo sich zum Beispiel Eidechsen wohlfühlen. So entstehen auf kleinstem Raum eine Vielzahl an Lebensräumen für ganz unterschiedliche Tiere.
Liebe Grüße Gloria
16. März 2026
Online-Vortrag zu Klimaresilienz und Artenvielfalt im Garten
Im Rahmen der Zusammenarbeit der Naturparke Baden-Württemberg findet am Dienstag, den 24.03.2026, um 18:30 Uhr ein kostenloser Online-Vortrag mit der Landschaftsgärtnerin und Technikerin im Garten- und Landschaftsbau Michaela Senk statt.
Anhand von Fotos erhalten Sie viele wertvolle Anregungen und Tipps für die Gestaltung eines naturnahen Gartens.
Melden Sie sich über die Website des Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord oder unter wahli@naturparkschwarzwald.de an. Anmeldeschluss ist Montag, der 23.03.2026.
Über das Projekt Blühende Naturparke setzen sich alle sieben Naturparke Baden-Württembergs gleichermaßen für den Insektenschutz ein. Neben der Schaffung von Lebensräumen ist die Sensibilisierung für Insekten ein zentrales Projektziel.
16. März 2026
NABU Webinar-Reihe zum Naturgärtnern
Am 19. März startet die NABU-Webinar-Reihe „Ein Jahr im Naturgarten“ – jeden dritten Donnerstag von März bis November erfahren Sie, wie Sie in Ihrem Garten die Artenvielfalt fördern können – mit ganz konkreten Beobachtung- und Umsetzungstipp!
Nehmen Sie gerne über die Website des NABU Baden-Württemberg teil!
Liebe Grüße Gloria
13. März 2026
Wasseraktionswochen im Landkreis Emmendingen und hilfreiche Tipps zum Wasser sparen!
Vom 14.02.2026 bis zum 28.02.2026 finden die Wasseraktionswochen im Landkreis Emmendingen statt! In dieser Zeit können verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema Wasser besucht werden. In der Stadtbibliothek wird anlässlich dessen das gehäkelte Korallenriff aus Riegel zu den Öffnungszeiten ausgestellt. Ein Besuch lohnt sich!
Wasser ist auch ein wichtiges Thema bei der Bewirtschaftung des Gartens. Im Sommer entfällt ein signifikanter Teil des Wasserverbrauchs auf die Gartenbewässerung. Statt Leitungswasser sollte besser Regenwasser verwendet werden. Damit werden nicht nur die fälligen Wasser- und Abwassergebühren, sondern auch Energie, die für die Aufbereitung des Trinkwassers eingesetzt wird, gespart.
Das Regenwasser kann mit Hilfe von Regentonnen, in die Wasser vom Dach geleitet wird, oder auch Zisternen gesammelt werden.
Ein weiterer Tipp ist das Anpflanzen von heimischen Wildpflanzen. Diese vertragen, im Vergleich zu Zierpflanzen, deutlich mehr Hitze und Trockenheit und sind an unsere Standortbedingungen angepasst.
Des Weiteren ist besonders das Wasser sparen das A und O. So sollte man erst am Abend oder früh morgens gießen, statt in der größten Mittagshitze, um die Verdunstung des Wassers zu vermeiden.
Das Anlegen von Teichen, das Aufstellen von Vogeltränken oder einem Vogelbad hilft zudem Tieren.
Mehr Informationen rund um die Bewirtschaftung eines Naturgartens finden Sie in der Naturgarten-Broschüre im Download-Bereich.
Liebe Grüße Gloria
26. Februar 2026
Das Blumengeschäft Schmidt unterstützt unseren Wettbewerb!
Ein großer Dank geht an das Blumengeschäft Schmidt aus Kollmarsreute, das die Sonderpreise für unseren Wettbewerb zur Verfügung stellt!
25. Februar 2026
Das Pflanzencenter Keller in Malterdingen unterstützt unseren Wettbewerb!
Ein herzliches Dankeschön geht an das Pflanzencenter Keller in Malterdingen, das die Hauptpreise für den Naturgartenwettbewerb in Emmendingen zur Verfügung stellt!
Das gibt es zu gewinnen:
1. Platz: einen Gutschein im Wert von 200€
2. Platz: einen Gutschein im Wert von 100€
3. Platz: einen Gutschein im Wert von 50€
23. Februar 2026
Auftakt- und Informationsveranstaltung am 11.03.2026
Interessierte sind herzlich eingeladen zur Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 11. März, um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses Emmendingen. Dort gibt es Informationen zum Wettbewerb und praxisnahe Tipps zur naturnahen Gartengestaltung. Fachlich begleitet wird die Veranstaltung von Expertinnen des NABU.
Liebe Grüße Gloria
23. Februar 2026
Der Naturgartenwettbewerb in Emmendingen startet!
„Hier brummt’s“ – unter diesem Motto startet die Stadt Emmendingen einen Naturgartenwettbewerb! Gesucht werden naturnahe Gärten, die Lebensräume schaffen, Artenvielfalt fördern und ein Zeichen für nachhaltiges Gärtnern setzen. Bewerben können sich alle Emmendingerinnen und Emmendinger, die bereits einen Naturgarten bewirtschaften oder ihren Garten naturnah gestalten möchten. Bewerbungsschluss ist Sonntag, 10. Mai. Eine fachkundige Jury wählt im Sommer die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Zu gewinnen gibt es Gutscheine regionaler Gärtnereien.
Wir freuen uns schon bald die Vielfalt der Emmendinger Gärten bestaunen zu dürfen und einen Naturgartenwettbewerb auszurichten, der den Artenschutz, das Engagement für Naturschutz und nicht zuletzt den Spaß am Gärtnern vereint.
Auf einen spannenden und inspirierenden Wettbewerb!
Liebe Grüße Gloria
